Hühnersuppe à la Oma

Mein Shelly-Engelchen, die mich seit Tagen tatkräftig unterstützt, ist etwas erkältet. Bei uns ist es zu einer Tradition geworden, dass es selbstgemachte Hühnersuppe gibt, sobald jemand krank ist. Nachdem ich sie also heute gekocht habe, dachte ich mir, dass es doch der ideale Zeitpunkt ist, unser Rezept mit euch zu teilen. Es muss nicht viel vorbereitet werden und die Suppe kocht sich dann fast von selbst. Sie schmeckt wirklich sehr lecker. Auch wenn krank sein blöd ist, die Suppe tut jedes Mal gut.

Hühnersuppe

Rezept:

großen Topf
1 ganzes Huhn
2 Gemüsezwiebeln (oder 4 kleine Zwiebeln)
1 Packg. Suppengrün
3-4 Lorbeerblätter
Salz
Kleine Nudeln

(wenn ich Hühnerschenkel kaufe, weil ich kein ganzes Huhn mehr bekomme, dann kaufe ich meistens noch ein paar Hühnerbrüste dazu, denn die Schenkel geben manchmal nicht ganz so viel Fleisch ab)

Als erstes wird das Huhn unter kaltem Wasser gewaschen und in den Topf gelegt.

Anschließend den Topf mit Wasser auffüllen, bis das Huhn gut bedeckt ist. Ich schütte meistens etwas mehr Wasser dazu, dann gibt es mehr Brühe und das was übrig bleibt, wird einfach eingefroren (natürlich davor durchgesiebt, dass nur die klare Brühe übrig bleibt).

Jetzt werden noch die Lorbeerblätter und 2 Suppenzwiebeln dazugegeben (diese werden nicht geschält, denn die Schale der Zwiebeln verleiht der Brühe ihre schöne Farbe).

Und schon kann der Suppe eingeheizt werden. Ich schalte immer erst auf volle Temperatur und wenn die Suppe kocht, schalte ich auf mittlere Hitze runter und lasse die Suppe für ca. 45 Min. köcheln. Das hängt ganz davon ab, wie groß euer Huhn ist. 45 Min. sind in der Regel völlig ausreichend.

Wichtig: Zu Beginn, wenn die Suppe kocht, bildet sich oft ein weiß-bräunlicher Schaum an der Oberfläche. Den solltet ihr mit einer Kelle abschöpfen, denn wenn ihr das nicht tut, dann ist die Brühe am Ende nicht so schön klar)

Während die Suppe kocht, wird das Suppengrün kleingeschnitten (Sellerie, Karotten und Lauch – wer will, kann diese Zutaten natürlich auch getrennt einkaufen und verwenden). Damit sich die Laune des Patienten ein wenig hebt, schneide ich aus der Karotte oft Herzen oder steche – wie auf dem Bild zu sehen – kleine Karottenhühner aus.

Wenn das Huhn fertig gekocht ist, gieße ich die Brühe in einen anderen Topf durch ein Sieb. Das Huhn kommt auf ein Brett und die Zwiebeln sowie die Lorbeerblätter können entsorgt werden.

Jetzt kann gleich das Gemüse in die Brühe gegeben werden und weiter auf mittlerer Stufe köcheln.

Währenddessen einfach noch in einem weiteren Topf die gewünschte Menge Nudeln im Salzwasser kochen (ich mache das immer getrennt, denn wenn die Nudeln bereits im Topf mit der Suppe sind und etwas übrig bleibt, saugen sie sich zu stark mit der Brühe auf).

Inzwischen muss noch das Fleisch vom Huhn gelöst werden. Die Haut kann gegessen oder entsorgt werden und das gesamte Fleisch, das man vom Huhn bekommt, wird kleingeschnitten und kommt in die Brühe. Bis die Nudeln fertig sind, ist meistens schon das Huhn auseinandergenommen und das Gemüse hat auch nicht zu lange geköchelt. Nun lass ich die Suppe noch fünf Minuten mit allen Zutaten ziehen.

Die Hühnersuppe à la Oma kann angerichtet werden mit gefrorener oder frischer Petersilie. Buon appetito und gute Besserung

 

 

6 thoughts

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s